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Senat beschließt: Drei Millionen Euro für Langenhorner Markt

 

Der Senat hat heute mitgeteilt, dass aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ über das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung drei Millionen Euro für die Entwicklung des Langenhorner Marktes zur Verfügung gestellt wird. Bis zum Jahr 2015 sollen die Maßnahmen für einen umfassenden Gebietsentwicklungsprozess gefördert werden, der Bund trägt ein Drittel der Kosten. Der Bezirk Nord hatte ab 2008 ein breit angelegtes Gutachten- und Beteiligungsverfahren „Zukunft Langenhorner Markt“ durchgeführt mit dem Ziel, den Branchenmix zu verbessern, die einzelnen Teilbereiche des Zentrums stärker zu vernetzen und die Aufenthaltsqualität und Nutzbarkeit der öffentlichen Räume zu steigern. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hatte unterstützend bereits im April 2009 den Senat ersucht, sich der Problematik am Langenhorner Markt anzunehmen und den Standort in das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufzunehmen. Zudem sollte schnellstmöglich mit der Umsetzung des Handlungs- und Maßnahmenkonzepts für den Langenhorner Markt begonnen werden. Dies ist jetzt geschehen.

Die CDU-Wahlkreisabgeordneten Richard Seelmaecker und Klaus-Peter Hesse sind erfreut, dass sich die Sicht des Senats nicht nur auf die Hafen-City beschränkt, sondern dass auch der Hamburger Norden nunmehr in seiner wichtigen Funktion erkannt und gefördert wird.

Richard Seelmaecker: „Der Senat hat erkannt, dass auch die im Hamburger Randbereich liegenden Stadtteile wichtig für die Versorgung vor Ort sind. Seit Jahren kämpft die CDU vor Ort für die überfällige Aufwertung des Marktes. Zwar gelang es uns zuletzt 2005, den Markt und seine Peripherie in den Fokus zu rücken. Bei der letzten Auswahl im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms „Hamburger Plätze“ konnte unser Vorschlag jedoch leider nicht berücksichtigt werden. Seinerzeit war der Erneuerung des Eppendorfer Platzes mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 750.000 Euro der Vorrang eingeräumt worden. Durch Einsatz des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ kann der Langenhorner Markt nun als Standort für Wirtschaft und Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben nicht nur erhalten, sondern vor allem auch entwickelt werden.“

Klaus-Peter Hesse: „Es ist ein großer Erfolg, dass ein wichtiger Bestandteil unserer parlamentarischen Initiative aus dem letzten Jahr so schnell vom Senat umgesetzt wird. Die Erneuerung am Langenhorner Markt ist lange überfällig. Das Gebiet übernimmt mit seinen Einzelhandelsgeschäften eine wichtige Funktion der Nahversorgung für einen großen Teil der Bevölkerung. Mit der bereits getätigten Anschubfinanzierung des Bezirkes in Höhe von 578.000 Euro wird es nun möglich sein, auf dieser Grundlage die Attraktivität erheblich zu steigern. Dies wird vor allem auch dem Einzelhandel zugute kommen.“

CDU fordert weitere Investitionen in Langenhorn und Fuhlsbüttel

 

Am kommenden Mittwoch wird die Bürgerschaft über einen Antrag (Drs. 19/4983) der CDU-Fraktion abstimmen, aus dem Investitionsfonds des Sonderinvestitionsprogramms Hamburg Finanzmittel in Höhe von 600.000 Euro für eine Revitalisierung des Einkaufszentrums Langenhorner Markt und für die Neugestaltung des öffentlichen Raumes Erdkampsweg in Fuhlsbüttel im Bereich Etzestraße und Ratsmühlendamm inklusive der Marktfläche zur Verfügung zu stellen. Bereits in der letzten Woche hatte der Senat neben den bereits beschlossenen Mitteln aus dem Bezirk auch aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" drei Millionen Euro für die Entwicklung des Langenhorner Marktes zur Verfügung gestellt. Die Wahlkreisangeordneten der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Klaus-Peter Hesse und Richard Seelmaecker hatten zuvor ihre Fraktionskollegen von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt.

Klaus-Peter Hesse: „Dieser Antrag zeigt, wie alle Beteiligten zum gemeinsamen Gelingen der beabsichtigten Maßnahmen in Fuhlsbüttel und Langenhorn beitragen wollen. Ich freue mich sehr, dass auf Initiative der CDU mit den Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm die wertvolle und engagierte Mitarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger in den Workshops von Fuhlsbüttel und Langenhorn gewürdigt wird.“

Richard Seelmaecker: „Die beabsichtigten Erneuerungen in Fuhlsbüttel und Langenhorner Markt sind lange überfällig. Mit der bereits getätigten Anschubfinanzierung des Bezirkes in Höhe von 578.000 Euro, den drei Millionen Euro des Senats und den Verstärkungsmitteln aus dem SIP-Fonds wird es nun möglich, wertvolle Maßnahmen durchzuführen. Dies wird vor allem nicht nur dem Einzelhandel, sondern auch den Bürgern vor Ort zugute kommen.“

 

 

 


 

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   Seite zuletzt aktualisiert am 29.08.2011

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